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Auf der Hochebene zwischen Ottensoos, Weigenhofen und Schönberg sieht der Entwurf des Planungsverbandes eine Konzentration von bis zu 12 Windkraftanlagen vor. Um die Windkraft auf unserer Hochfläche effizient nutzen zu können, müssen sehr hohe Anlagen gebaut werden (185 Meter Höhe). Sind die Vorranggebiete erst einmal akzeptiert worden, kann nichts mehr dagegen unternommen werden. Allein die Investoren entscheiden dann nach wirtschaftlichen Interessen über die Höhe der Anlagen.

Dieses Gebiet (siehe Lageplan) liegt nur 880 Meter entfernt im Süden von Ottensoos. Abstandsfläche zu Schönberg knapp 1000 Meter (östlich) und zu Weigenhofen ca. 870 Meter (östlich). Dieses führt zu wesentlichen Ein-schränkungen und Auswirkungen für alle Bürgerinnen und Bürger - ein Albtraum! 

Diese riesigen Windräder werden in dieser exponierten Lage und dieser Höhe schon aus sehr großer Ferne sichtbar sein und alles überragen, auch den Horizont über dem Moritzberg. Sie werden das Erscheinungsbild von Ottensoos, Schönberg, Weigen-hofen und das Naherholungsgebiet entscheidend und nachhaltig negativ verändern. Und was ist mit den Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität durch andauernde, Tag und Nacht auftretende:

- laute Flügel-, Antriebs- und Windgeräusche, eventuell auch Vibrationsgeräusche über den Boden; Signalfarbabstrich der Rotorblätter und Blinkleuchten für den Flugverkehr

- nicht hörbare aber spürbare Töne im Niederfrequenzbereich (Infraschall)

- Schlagschattenbildungen/Discoeffekt (die Windkraftanlagen stehen alle im Süden und durch die Rotorblätter werden wir alle abwechselnd Sonne und Schattenwurf haben)

- und  negative Auswirkungen auf Flora und Fauna und Erholungsgebiete, z.B. Vogelschlag, unsere Störche?

Aktuelle Expertenuntersuchungen schreiben einen Mindestabstand von 2500 Metern und mehr vor, aber mindestens das 10 fache der Höhe bis zur Flügelspitze der Anlagen. Wo bleibt der Schutz von Mensch und Natur vor der Windindustrie – und der Willkür bestimmter politischer Entscheidungen?